Theater und Schule

Kooperation "Theater und Schule - Vermittlung in Sachsen"

Frisch aufgetischt ... KOST ist online unter www.kost-sachsen.de! Auch ein Facebook-Auftritt soll bald folgen.

kost ba8bfKOST kurz für "Kooperation Schule und Theater" ist eine Initiative des Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V., des tjg. theater junge generation und dem Landesverband Sachsen im Deutschen Bühnenverein zur Gründung und Förderung von Kooperationen zwischen Schulen und Theatern sowie der Vernetzung von Schultheaterstrukturen in ganz Sachsen.

KOST möchte bestehende Schultheaterstrukturen ausbauen, unterstützen, vernetzen und alle Beteiligten wie Lehrerinnen, Schülerinnen, Theaterpädagoginnen und Künstlerinnen fachlich und organisatorisch begleiten.

 

Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

• die Organisation des jährlich stattfindenden Schülertheatertreffen Sachsen
• die Förderung und Begleitung mehrjähriger Kooperationen zwischen Schulen und Künstler/innen sowie Theatern.
• die Konzeption und Organisation von Fort-und Weiterbildungen für Lehrer/innen und Spielleiter/innen
• die ständge Qualitätsentwicklung theatraler Arbeit in Schulen.

Ansprechpartnerin/Projektleitung
Nicole Aurich (nicole.aurich@kost-sachsen.de)

LATS und kulturelle Bildung

Die sächsische Kinder- und Jugendtheaterszene ist breit gefächert. Man kann von weit über 600 Gruppierungen, das sind ca. 70 % der sächsischen Amateurtheater, ausgehen. Sie existieren als freie oder Vereinstheater, als Untergliederung in Theater- oder anderen Vereinen, als Theatergruppen oder AG-Arbeit in Schulen wie Freizeiteinrichtungen und als Theaterjugendclubs an professionellen Häusern. Auch im LATS sind ca. 65% der Mitglieder unter 27 Jahren.
Die Arbeit des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen im Bereich des Kinder-, Jugend- und Schultheaters ist gemäß seiner Satzung auf die gesamte Szene des Theaters in der Freizeit ausgerichtet. Die wesentlichen Positionen des LATS zur kulturellen Bildung wurden in dem Positionspapier "Kulturelle Bildung und LATS" festgelegt und am 6. Juli 2009 der Öffentlichkeit übergeben. Neben prinzipiellen Aussagen formuliert das Papier 10 Punkte, die für das Wirksamwerden kultureller Bildung über das Medium „Theater“ als Voraussetzung speziell im Kinder-, Jugend- und Schulbereich angesehen werden.

Ziele   

- die Qualität der fachlichen Theaterarbeit mit Kinder und Jugendlichen anheben und sichern helfen
- die Theaterarbeit in den Schulen stärken und weiter entwickeln sowie an Traditionen anknüpfen
- Konsultationspunkte für das künstlerische Profil in Schulen aufbauen
- Vernetzung zwischen allen Trägern und Akteuren aus dem Kinder-, Jugend- und Schultheaters
- gegen Instrumentalisierung der Theaterkultur auftreten
- Nahtstelle zwischen dem Bereich Kinder- Jugend- und Schultheater und dem Amateurtheater schließen

Angebote   

- Ausschreibung Treffen Schultheater der Länder (SdL)
- Beratung in allen Fragen der Theaterarbeit, Projektentwicklung
- Festivals und Werkstätten in Sachsen
- Spielleitergrundausbildung
- Dozentenvermittlung
- Versicherungen, Leistungen zur KSK, GEMA und DJH

Positionspapier

Diese künstlerische Arbeit mit Personen ohne Fachausbildung stellt besonders an die Leiter dieser Theatergruppen hohe Anforderungen, die nicht per se durch die Ausübung eines pädagogischen oder darstel-lerischen Berufes gegeben und schon gar nicht über Kurse oder Lehrgänge zu erwerben sind. Hier werden Leiter benötigt, die sowohl auf dem einen wie dem anderen Gebiet ausreichende fachliche Befähigungen aufweisen können. Ohne Grundkenntnisse im Theaterfach aber ist diese Aufgabe nicht zu leisten. In jeder anderen Profession steht die fachgerechte Anleitung außer Frage. Hier, wo es um die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit geht, ist Profession umso dringlicher geboten und auch einzufordern.In erster Linie versteht der Landesverband Amateurtheater Sachsen die nichtprofessionelle Beschäftigung mit Theater als einen künstlerischen Schaffensprozeß. Erst in der Konzentration auf diesen Prozeß (Pro-be) und dessen Abschluß (Premiere/Aufführung) wird das Bemühen der Gruppe und von deren Leiter um die Entwicklung des Einzelnen und die Erreichung des gemeinsamen Zieles glaubhaft. Es geht also nicht darum, Theater als ein Mittel zur vordergründigen Problemlösung in den unterschiedlichsten Bereichen (Integration, Lernhilfe, Kompetenzerlangung...) zu benutzen.

Weiterlesen: Positionspapier