2014

Die Preisplastik

preisskulptur 2014 kopf

 

Die diesjährige Preisplastik trägt den klangvoll-theatralischen Titel "Kassandra" und wurde von der Bischofswerdaer Künstlerin Freya Ritter angefertigt.

die Preisplastik: KASSANDRA

Tochter des Königspaares Hekabe und Priamos,
begabt mit der Fähigkeit zur Weissagung,
doch geschlagen mit dem Fluch,
niemand würde ihr glauben.
Eine Ruferin in der Wüste,
übertragen in die Gegenwart:
Für eine Gemeinschaft ist es von existentieller Bedeutung, dass es Persönlichkeiten gibt die überzeugend vor den Folgen leichtfertigen Handelns warnen.

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die Künstlerin: Freya Ritter

1943 in Dresden geboren
1959-68 Lehre und Arbeit als Gebrauchswerberin und Besuch der Abendschule an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden (HfBK)
1969-74 Studium an der HfBK
1974 Diplom im Fach Grafik bei Professor Horlbeckseit 1974 freiberuflich als Malerin und Grafikerin in Dresden
1974-90 Mitglied im Verband Bildender Künstler
seit 1976 nebenher Ausführung unterschiedlicher Restaurierungsarbeiten
1994 Umzug nach Bischofswerda
1995 Bautzner Kunstpreis für Grafik
seit einigen Jahren Besachäftigung mit figürlichen Arbeiten
lebt und arbeitet in Bischofswerda

Die Jury

Foto: Yvonne Arendtyvonnearendt foto 6f42b

Yvonne Arendt (Radebeul)

In Dresden aufgewachsen und animiert vom Amateurtheater „Spielbrett“, indem sie 2001 mitwirkte, absolvierte sie Ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin mit Schwerpunkt Schauspiel an der Stage School Hamburg. Anschließend spielte sie bei verschiedenen Christian Berg – Produktionen mit. Sie war der Geißen- Peter in „Heidi – das Alpical“, Jim Knopf und der Clown Alfredo bei „Lachen- die Zeit der Clowns“. Seit der Geburt Ihrer beiden Kinder arbeitet sie nun verstärkt in Ihrer Heimat. Yvonne gab Musicalkurse für Kinder an einer Radebeuler Grundschule, liest und singt als Märchenfee und  wirkt für verschiedene Kinderprojekte als „Ideenspinnerin“ mit. Letztes Jahr war sie im Wechselbad Dresden als „Pumuckl“ zu erleben und singt momentan mit ihrer Band „Firlefanz und Grete“ in Kindergärten, Schulen und gerade erst zur BRN. Weiterhin spielt sie mit ihrem Schauspielkollegen Peter Anders Krimi-Dinner-Stücke sachsenweit. Auch nach vielen vergangenen Jahren,  ist sie dem Amateurtheater treu geblieben. Jedes Jahr führt sie Regie in Radebeul im Kinderhaus, wo Eltern Theater für ihre Kinder spielen. Yvonne fühlt sich sehr geehrt, in der Jury des LATS mitzuwirken.

 Foto: Sebastian MaihsDSC 2370d Medium 178c4

 Sebastian Eggers (Berlin)

Regisseur und Dozent für Schauspiel
Eggers wurde 1979 in Verden/Aller geboren. Hat bis 2004 an der Universität Mozarteum in Salzburg Schauspielregie studiert, assistierte u.a. am Wiener Burgtheater, am Bremer Tanztheater und am Zentrum Paul Klee in Bern, danach mehrjährige Arbeit als Lehrbeauftragter für Schauspiel an der Universität der Künste in Berlin, an der Filmuniversität Babelsberg, Workshop an der Folkwang Hochschule in Essen. Derzeit Fachbereichsleiter für Theater an der Jugendkunstschule Neuruppin, Künstlerischer Leiter vom Kleinen Theater Falkensee. Seit 2007 Zusammenarbeit mit Sebastian Maihs, 2012 Gründung von "Theater.Redux – mit Leidenschaft ins Wesentliche vordringen". Seit Abschluss seines Studiums hat er über 20 Inszenierungen gemacht und zusätzlich zahlreiche Szenenstudien geleitet, vor allem an klassischen Texten. Zwei seiner Inszenierungen wurden für den bundesweiten Amateurtheaterpreis "amarena" nominiert. Er ergänzt seine künstlerische Arbeit seit 2008 mit einer wachsenden bundesweiten Seminartätigkeit, die Schauspielhandwerk und Persönlichkeitsentwicklung beeinhaltet.
www.sebastian-eggers.de

 

 

 Bernd Guhr (Leipzig)

 

Das Treffen der Jury fand am 3. Juli 2015 in Dresden statt.

Ausschreibung für den Sächsischen Amateurtheaterpreis 2014 beendet

:: NEWS ::
Die Ausschreibungsfrist ist vorüber und der Jury liegt nun ein ganzer Stapel interessanter und vielseitiger Inszenierungen vor - wir sind gespannt wer das Rennen macht und die beste sächsische Inszenierung auf die Bühne gebracht hat!
Die Preisverleihung wird am 23. Oktober 2016 in Annaberg-Buchholz stattfinden.

Bereits zum fünften Mal lobt der Landesverband Amateurtheater den Sächsischen Amateurtheater-Preis für die „Beste Inszenierung“ 2014 aus. Vergeben wird die Auszeichnung für eine herausragende und/oder beispielgebende Inszenierung des sächsischen Amateurtheaters. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert.

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Welche Inszenierungen können nominiert werden?

Grundsätzlich kann jede Inszenierung eines sächsischen Amateurtheaters vorgeschlagen werden die 2014 im Spielplan des Theaters stand. Die Beteiligung ist am Auswahlverfahren ist dabei nicht an eine Mitgliedschaft im LATS gebunden.
Vorschläge können durch Privatpersonen, Vereine und Institutionen sowie durch die auszuzeichnende Amateurtheatergruppe selbst eingereicht werden. Alle Nominierungen sind mit einer kurzen Begründung an die Geschäftsstelle des LATS zu richten (Fechnerstraße 2a, 01139 Dresden info@amateurtheater-sachsen.de). Einsendeschluss für ist der 31. Mai 2015.

Weitere Materialien (3 DVDs einer vollständigen Aufführung/Generalprobe, Beschreibungen zur Inszenierung und Arbeitsweise der Gruppe usw.) werden dann durch die Geschäftsstelle bei der Gruppe angefordert. Die Auswahl des Preisträgers erfolgt bis zum 30. Juli 2015 durch eine vom Landesverband Amateurtheater berufene, unabhängige Jury. Diese entscheidet eigenständig und ausschließlich nach fachlichen Kriterien. Weitere Informationen zur Besetzung der Jury folgen bald auf dieser Seite!


Was erwartet die Preisträger?

Es wird ein Hauptpreis, der "Sächsische Amateurtheater-Preis" für die beste Inszenierung 2014 vergeben. Zudem zeichnet unser Förderverein, "Freunde des LATS", ein bis zwei weitere Inszenierungen mit einer "Lobenden Anerkennung" aus.

Die offizielle Preisverleihung findet voraussichtlich am Abend 23. Oktober 2015 während der 17. Sächsischen Amateutheatertage in Annaberg-Buchholz statt. Zu diesem Anlass soll die ausgezeichnete Inszenierung gespielt und die Inszenierungen mit lobender Anerkennung zumindest in Ausschnitten präsentiert werden! Am Auswahlverfahren können daher ausschließlich Produktionen teilnehmen, die 2015 noch auf dem Spielplan der Gruppe stehen bzw. zur Verleihung gezeigt werden können.

Der Preisträger erhält eine Preisskulptur, eine Urkunde sowie ein Preisgeld in Höhe von 2.000€! Zudem wird der Preisträger mit einem Interview in der darauffolgenden Ausgabe der Verbandszeitschrift "FATZ" sowie auf der Homepage und facebook-Seite und in anderen Druckerzeugnissen des LATS gewürdigt.

Die Vergabe des Preises wird gefördert durch das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.